Pulsgeneratoren

Unter einem Pulsgenerator versteht man ein elektronisches Gerät welches elektrische Pulse mit einem charakteristischen Zeitverlauf erzeugen kann.

Es sind in der Regel Einzelpulse, Doppelpulse und Pulse mit Verzögerung möglich. Pulskomplement und Burst sind weitere Modis. Durch verschiedene eingebaute Triggermöglichkeiten sind üblicherweise ein Gate- und ein Burstbetrieb möglich. Die Pulsbreite lässt sich in verschiedenen Schritten einstellen, üblich sind hier 1ns-Schritte. Ebenso wie die Pulsbreite ist die Flankenstielheit variabel einstellbar.

Man kann Pulsgeneratoren nach verschiedenen Kriterien einordnen. Unterscheiden lassen sich Pulsgeneratoren auf Elektronenröhrenbasis, Pulsgeneratoren auf Funkenstreckenbasis und Pulsgeneratoren die auf Halbleiterbasis arbeiten. Pulsgeneratoren auf Elektronenröhrenbasis schalten eine Hochspannung direkt parallel zur Last.

Pulsgeneratoren die auf Halbleiterschalterbasis basierend haben gegenüber den bereits beschriebenen Elektronenröhrengeneratoren den Vorteil, dass sie weniger Leistung im Standby-Modus benötigen und auch eine kompaktere Bauform ermöglichen. Preislich ergibt sich allerdings kein beziehungsweise nur ein sehr geringer Vorteil.

Pulsgeneratoren auf Funkenstreckenbasis besitzen eine selbsttriggernde Funkenstrecke die parallel zur Last arbeitet.

Welche Einsatzgebiete sind für Hochspannungspulsgeneratoren denkbar? Mit den Pulsgeneratoren lassen sich beispielsweise die Hochspannungsfestigkeit von Widerständen prüfen oder aber Sicherungen auf ihre Belastung hin überprüfen. Pulsgeneratoren erzeugen ns-Impulse und lassen sich deshalb zum Beispiel auch in der Bio-Analytik einsetzen.

Verschiedene Schnittstellen erlauben die Konfiguration und Überwachung sowie Analyse der Daten und des Gerätes über den PC. Als Schnittstelle bietet sich RS232 ebenso an wie Ethernet oder IEEE488.2.

Ein optionaler nichtflüchtiger Speicher erlaubt die Speicherung von verschiedenen Einstellungen und Konfigurationen im Gerät.